Wie du dich von der Konkurrenz abhebst, wenn alle Ähnliches anbieten
Du leistest gute Arbeit. Deine Kunden sind zufrieden, empfehlen dich weiter und kommen häufig wieder. Trotzdem fällt es potenziellen Kunden schwer, einen Unterschied zwischen deinem Unternehmen und deinen Wettbewerbern zu erkennen.
Auf den Websites stehen ähnliche Leistungen. In den Texten tauchen dieselben Versprechen auf. Fast alle Anbieter beschreiben sich als zuverlässig, persönlich, kompetent und individuell.
Für Interessenten entsteht dadurch ein Problem: Sie können die Qualität der verschiedenen Unternehmen kaum beurteilen. Also vergleichen sie das, was sich leicht vergleichen lässt. Preise, Bewertungen, Entfernung oder den nächsten freien Termin.
Das bedeutet nicht, dass es keinen Unterschied zwischen den Anbietern gibt. Der Unterschied wird nur nicht deutlich genug.
Warum viele Unternehmen austauschbar wirken
Unternehmen beschäftigen sich jeden Tag mit ihrer Arbeit. Sie kennen die Besonderheiten ihrer Leistungen, wissen, wie sie Probleme lösen, und erleben, was Kunden an ihnen schätzen.
Für Außenstehende ist dieses Wissen nicht sichtbar. Ein Interessent sieht zunächst eine Website, ein Google-Unternehmensprofil oder eine Anzeige. Innerhalb weniger Augenblicke versucht er zu verstehen, ob dieses Unternehmen zu seinem Anliegen passt und warum er gerade dort anfragen sollte.
Viele Unternehmensauftritte helfen ihm dabei kaum. Sie nennen Leistungen, erzählen etwas über Erfahrung und versprechen hohe Qualität. Was das Unternehmen von anderen unterscheidet, bleibt jedoch offen.
Das liegt oft daran, dass Unternehmen ihre Besonderheiten für selbstverständlich halten. Eine sorgfältige Beratung, verbindliche Absprachen oder ein bestimmter Qualitätsanspruch gehören für sie einfach zur täglichen Arbeit. Sie sprechen deshalb nicht darüber oder formulieren diese Eigenschaften so allgemein, dass ihre Bedeutung verloren geht.
Austauschbarkeit entsteht nicht unbedingt, weil Unternehmen gleich sind. Sie entsteht, weil ihre Unterschiede nicht verständlich kommuniziert werden.
Du brauchst kein spektakuläres Alleinstellungsmerkmal
Wer sich mit Positionierung beschäftigt, stößt schnell auf die Forderung nach einem Alleinstellungsmerkmal. Das Unternehmen soll etwas bieten, das kein Wettbewerber bieten kann.
Für viele lokale Dienstleister ist dieser Anspruch unrealistisch. Ein Handwerksbetrieb installiert Heizungen wie andere Handwerksbetriebe. Eine Physiotherapiepraxis behandelt Beschwerden, die auch andere Praxen behandeln. Ein Friseur schneidet Haare, ein Restaurant serviert Essen, eine Beratung entwickelt Lösungen.
Die eigentliche Leistung ist häufig nicht einzigartig. Das muss sie auch nicht sein. Menschen entscheiden sich selten nur aufgrund einer Leistungsbeschreibung. Sie achten ebenso darauf, ob sie sich verstanden fühlen, ob die Zusammenarbeit zu ihnen passt und ob das Unternehmen einen glaubwürdigen Eindruck vermittelt.
Ein relevanter Unterschied kann deshalb an vielen Stellen entstehen:
- in der Zielgruppe, auf die du dich konzentrierst
- in den Problemen, die du besonders gut verstehst
- in deiner Arbeitsweise
- in deiner Haltung
- in der Struktur deines Angebots
- in der Art, wie du erklärst und berätst
- in der Erfahrung, die Kunden mit dir machen
Du musst nichts erfinden, das auf dem Markt noch nie existiert hat. Du musst herausarbeiten, was dein Unternehmen für bestimmte Kunden zur besseren Wahl macht.
Der Unterschied muss für Kunden relevant sein
Nicht jede Besonderheit ist automatisch ein guter Grund, sich für ein Unternehmen zu entscheiden.
Vielleicht nutzt du eine bestimmte Software, arbeitest mit einem besonderen Verfahren oder hast einen ungewöhnlichen beruflichen Hintergrund. Das kann interessant sein. Entscheidend ist aber, ob sich daraus für den Kunden ein nachvollziehbarer Vorteil ergibt.
Ein Unterschied wird erst dann wirksam, wenn er drei Bedingungen erfüllt:
Er ist konkret
„Wir arbeiten individuell“ ist zu allgemein. Fast jedes Unternehmen könnte das über sich sagen.
Konkreter wäre:
Du hast während des gesamten Projekts einen festen Ansprechpartner, der alle beteiligten Spezialisten koordiniert.
Hier versteht der Kunde, was „individuell“ oder „persönlich“ im Alltag tatsächlich bedeutet.
Er ist relevant
Ein Merkmal ist nur dann wertvoll, wenn es für die gewünschten Kunden eine Rolle spielt.
Ein schneller Termin kann für einen Notdienst entscheidend sein. Bei einer langfristigen Markenberatung ist Geschwindigkeit allein wahrscheinlich kein überzeugender Unterschied. Dort können strategische Klarheit, Erfahrung und persönliche Begleitung wichtiger sein.
Er ist glaubwürdig
Ein Unternehmen kann viel behaupten. Vertrauen entsteht erst, wenn Aussagen durch Erfahrungen, Beispiele, Prozesse oder Referenzen bestätigt werden.
Wer „höchste Qualität“ verspricht, bleibt austauschbar. Wer erklärt, wie Qualität gesichert wird und welche Wirkung daraus für Kunden entsteht, wird verständlicher.
Sieben Möglichkeiten, dich vom Wettbewerb abzuheben
Der Unterschied eines Unternehmens liegt selten in einem einzigen Satz. Meist entsteht ein klares Profil aus mehreren Entscheidungen, die zusammenpassen.
1. Entscheide, für wen du besonders relevant sein möchtest
Viele Unternehmen beschreiben ihre Zielgruppe sehr breit, weil sie keine möglichen Kunden ausschließen wollen. Dadurch fühlt sich allerdings auch niemand besonders deutlich angesprochen.
Ein Angebot für „Privatpersonen und Unternehmen jeder Größe“ vermittelt Offenheit, aber kaum Orientierung. Ein Interessent muss selbst herausfinden, ob seine Situation wirklich gemeint ist.
Eine klare Zielgruppe bedeutet nicht, dass du alle anderen ablehnst. Sie zeigt, für wen deine Erfahrung, Arbeitsweise und Leistungen besonders wertvoll sind.
Ein Fotograf kann sich beispielsweise auf inhabergeführte Unternehmen konzentrieren, die authentische Bilder ihrer Arbeit brauchen. Eine Praxis kann deutlich machen, dass sie besonders häufig Menschen mit bestimmten Beschwerden oder Erwartungen begleitet. Ein Handwerksbetrieb kann sich auf anspruchsvolle Sanierungen in bewohnten Gebäuden spezialisieren.
Je genauer du weißt, wen du erreichen möchtest, desto klarer kannst du kommunizieren.
2. Beschreibe das Problem besser als deine Wettbewerber
Kunden fühlen sich verstanden, wenn ein Unternehmen ihre Situation präzise beschreibt. Das ist häufig überzeugender als eine lange Darstellung der eigenen Leistungen.
Viele Websites beginnen mit dem Unternehmen:
Seit über 20 Jahren bieten wir unseren Kunden umfassende Lösungen.
Für Interessenten ist zunächst eine andere Frage wichtiger:
Versteht dieses Unternehmen, was mich gerade beschäftigt?
Ein Heizungsbetrieb kann nicht nur über moderne Technik sprechen, sondern über die Unsicherheit vor einer Sanierung, schwer verständliche Angebote oder die Sorge vor unerwarteten Zusatzkosten. Eine Beratung kann nicht nur Workshops anbieten, sondern erklären, warum Marketing häufig wirkungslos bleibt, wenn Positionierung und Kommunikation nicht zusammenpassen.
Wer das Problem klarer beschreibt, zeigt Kompetenz, bevor die eigentliche Leistung erklärt wird.
3. Mache deine Arbeitsweise sichtbar
Oft unterscheiden sich Unternehmen weniger durch das Ergebnis als durch den Weg dorthin.
Vielleicht legst du großen Wert auf verständliche Beratung. Vielleicht koordinierst du mehrere Gewerke, dokumentierst Entscheidungen besonders sorgfältig oder arbeitest bewusst mit wenigen Kunden gleichzeitig.
Solche Unterschiede bleiben unsichtbar, wenn auf der Website nur Leistungen stehen.
Erkläre deshalb, wie eine Zusammenarbeit abläuft:
- Wer ist der Ansprechpartner?
- Was wird zu Beginn geklärt?
- Wie werden Entscheidungen getroffen?
- Was kannst du dem Kunden abnehmen?
- Was darf er während der Zusammenarbeit erwarten?
Eine nachvollziehbare Arbeitsweise reduziert Unsicherheit. Gleichzeitig zeigt sie, welche Art von Zusammenarbeit dein Unternehmen anbietet.
4. Formuliere eine klare Haltung
Eine Haltung beschreibt, woran du glaubst und welche Entscheidungen daraus entstehen.
Sie ist kein beliebiger Unternehmenswert und kein dekorativer Satz für die Über uns Seite. Eine glaubwürdige Haltung beeinflusst, wie du arbeitest, welche Aufträge du annimmst und welche Lösungen du empfiehlst.
LOCAL DARLINGS folgt beispielsweise dem Gedanken, dass gute Unternehmen selten nur unter fehlender Sichtbarkeit leiden. Häufiger fehlt ein klares Profil, das Menschen verstehen und bevorzugen können.
Aus dieser Haltung folgt eine konkrete Reihenfolge: zuerst Positionierung, dann Kommunikation, anschließend Design, Website und Sichtbarkeit.
Eine solche Haltung grenzt ab, ohne einen Wettbewerber anzugreifen. Sie zeigt, wie ein Unternehmen denkt und weshalb es bestimmte Dinge anders macht.
5. Strukturiere dein Angebot aus Sicht der Kunden
Viele Leistungsangebote sind aus internen Strukturen entstanden. Sie orientieren sich an Fachbereichen, Methoden oder Zuständigkeiten.
Kunden denken anders. Sie suchen keine interne Leistungskategorie, sondern eine Lösung für ihre Situation.
Ein verständliches Angebot beantwortet deshalb nicht nur die Frage, was du anbietest. Es zeigt auch:
- für welche Situation die Leistung gedacht ist
- welches Ergebnis angestrebt wird
- welche Leistungen zusammengehören
- wie der nächste Schritt aussieht
- für wen das Angebot nicht geeignet ist
Eine klare Angebotsstruktur erleichtert die Entscheidung. Gleichzeitig kann sie ein Unternehmen deutlich von Wettbewerbern abheben, obwohl die einzelnen Leistungen vergleichbar sind.
6. Belege deine Aussagen
Viele Unternehmen verwenden dieselben positiven Begriffe. Nur wenige zeigen konkret, was dahintersteht.
Wenn du dich als erfahren beschreibst, nenne relevante Erfahrungen. Wenn du eine persönliche Betreuung versprichst, erkläre, wer den Kunden begleitet. Wenn du besondere Qualität betonst, zeige, wie sie entsteht.
Besonders wirkungsvoll sind Referenzen, die nicht nur ein Ergebnis präsentieren, sondern eine Veränderung nachvollziehbar machen:
- Welches Problem bestand zu Beginn?
- Was wurde verändert?
- Welche Wirkung entstand?
- Warum war die Zusammenarbeit für diesen Kunden passend?
Solche Beispiele geben allgemeinen Aussagen Substanz. Sie helfen Interessenten außerdem, ihre eigene Situation wiederzuerkennen.
7. Verwende eine Sprache, die nach dir klingt
Mir fällt oft auf, dass Unternehmen ihr Profil verlieren, sobald sie über sich schreiben. Im persönlichen Gespräch wirken sie klar, kompetent und sympathisch. Auf der Website sprechen sie plötzlich von maßgeschneiderten Lösungen, umfassender Expertise und maximaler Kundenzufriedenheit.
Diese Formulierungen klingen professionell, aber selten persönlich oder unterscheidbar.
Eine klare Sprache muss nicht besonders kreativ sein. Sie sollte verständlich, konkret und glaubwürdig sein. Sie darf zeigen, wie das Unternehmen denkt und mit Kunden spricht.
Statt:
Wir bieten individuelle Lösungen mit höchstem Qualitätsanspruch.
könnte dort stehen:
Wir erklären dir verständlich, welche Lösung zu deinem Gebäude passt, welche Kosten entstehen und welche Arbeiten wirklich notwendig sind.
Der zweite Satz ist weniger feierlich, aber deutlich hilfreicher.
Wie du dein Alleinstellungsmerkmal findest
Ein gutes Profil entsteht nicht am Schreibtisch durch die Suche nach einem möglichst originellen Werbesatz. Es entsteht durch einen genauen Blick auf das Unternehmen, seine Kunden und die Gründe für erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die folgenden Fragen helfen dabei.
Warum entscheiden sich gute Kunden für dich?
Frage nicht nur, weshalb Kunden zufrieden sind. Frage, weshalb sie sich ursprünglich für dein Unternehmen entschieden haben und warum sie wiederkommen.
Oft nennen Kunden Gründe, die intern kaum beachtet werden. Vielleicht schätzen sie besonders, dass du komplexe Dinge einfach erklärst, verbindlich kommunizierst oder ein ungewöhnlich gutes Gespür für ihre Situation hast.
Bei welchen Kunden entsteht die beste Zusammenarbeit?
Nicht jeder profitable Auftrag ist automatisch ein guter Auftrag. Überlege, bei welchen Kunden dein Unternehmen besonders wirksam ist.
Welche Erwartungen passen zu deiner Arbeitsweise? Welche Probleme löst du besonders gut? Welche Kunden schätzen deinen Anspruch und sind bereit, für die passende Lösung zu bezahlen?
Was machst du anders als andere Anbieter?
Dabei geht es nicht darum, Wettbewerber abzuwerten. Vergleiche nüchtern:
- Wie beginnt eine Zusammenarbeit?
- Wie berätst du?
- Wie werden Angebote aufgebaut?
- Wie hältst du Kunden auf dem Laufenden?
- Was übernimmst du, das andernorts beim Kunden bleibt?
- Welche Entscheidungen triffst du bewusst anders?
Häufig liegt der Unterschied in Details, die für Kunden im Alltag sehr relevant sind.
Worauf würdest du nicht verzichten?
Diese Frage führt zur Haltung. Welche Standards sind für dich nicht verhandelbar? Welche Abkürzungen würdest du trotz möglicher Zeitersparnis nicht nehmen? Welche Aufträge passen nicht zu deiner Arbeitsweise?
Ein Profil wird auch dadurch klar, dass ein Unternehmen nicht jede Erwartung erfüllt.
Welche Aussage kannst du beweisen?
Ein guter Unterschied lässt sich belegen. Prüfe deshalb, welche Erfahrungen, Referenzen, Abläufe oder Ergebnisse deine Positionierung stützen.
Je enger Aussage und Beleg miteinander verbunden sind, desto glaubwürdiger wird dein Auftritt.
Positionierung bedeutet auch Verzicht
Viele Unternehmen wünschen sich ein klares Profil, möchten aber gleichzeitig jede Zielgruppe, jede Leistung und jede Anfrage offenhalten. Das funktioniert selten.
Positionierung bedeutet nicht zwangsläufig, Leistungen zu streichen. Sie verlangt jedoch eine Entscheidung darüber, was im Vordergrund stehen soll.
Wer auf seiner Startseite zehn gleichwertige Leistungen, fünf Zielgruppen und mehrere unterschiedliche Versprechen nennt, überlässt dem Besucher die Sortierung. Ein klar positioniertes Unternehmen entscheidet selbst, welcher Gedanke zuerst verstanden werden soll.
Dieser Verzicht kann zunächst riskant wirken. In der Praxis schafft er Orientierung. Die richtigen Kunden erkennen schneller, warum das Angebot zu ihnen passt. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Anfragen, bei denen Erwartungen und Arbeitsweise von Anfang an nicht zusammenpassen.
Sich abheben bedeutet nicht, lauter zu werden
Viele Unternehmen versuchen, ihre Austauschbarkeit mit mehr Aufmerksamkeit auszugleichen. Sie setzen auf auffälligere Gestaltung, häufigere Beiträge, stärkere Versprechen oder aggressivere Werbung.
Das kann kurzfristig mehr Sichtbarkeit erzeugen. Es beantwortet aber noch nicht die entscheidende Frage: Warum sollte jemand dieses Unternehmen wählen?
Ein klares Profil braucht keine künstliche Lautstärke. Es braucht eine verständliche Verbindung aus Zielgruppe, Problem, Haltung, Arbeitsweise und Belegen.
Dein Unternehmen muss nicht für jeden außergewöhnlich wirken. Es muss für die richtigen Menschen nachvollziehbar die bessere Wahl sein.
Wenn dein Unterschied noch nicht sichtbar wird
Vielleicht ist dein Unternehmen längst anders als seine Wettbewerber. Deine Kunden erleben diesen Unterschied bereits, aber deine Website, deine Angebote und deine Kommunikation zeigen ihn noch nicht deutlich genug.
Dann brauchst du kein neues Logo oder einen originelleren Werbespruch. Du brauchst Klarheit darüber, wofür dein Unternehmen steht, wen es erreichen möchte und warum Menschen sich bewusst dafür entscheiden sollten.
In einem ersten Gespräch schauen wir gemeinsam auf deine Situation: Wo wirkt dein Auftritt noch austauschbar? Welche Stärken sind bisher unsichtbar? Und welcher Unterschied ist für deine gewünschten Kunden tatsächlich relevant?
20 Minuten. Ein ungefilterter Blick auf deinen Auftritt. Ohne Verpflichtung.
Jetzt Gespräch vereinbarenHäufige Fragen
Du hebst dich von der Konkurrenz ab, indem du klar vermittelst, für wen dein Angebot gedacht ist, welches Problem du besonders gut löst und wie sich deine Arbeitsweise von anderen unterscheidet. Entscheidend ist kein spektakulärer Werbesatz, sondern ein relevanter und glaubwürdiger Grund, sich für dein Unternehmen zu entscheiden.
Ein Alleinstellungsmerkmal ist eine Eigenschaft oder Kombination von Eigenschaften, die ein Angebot für bestimmte Kunden besonders attraktiv macht. Das kann eine Spezialisierung, eine besondere Arbeitsweise, ein klar strukturiertes Angebot oder eine nachvollziehbare Haltung sein. Das Merkmal muss nicht weltweit einzigartig sein, sollte für die Zielgruppe aber relevant und verständlich sein.
Nicht jedes Unternehmen braucht eine Leistung, die kein Wettbewerber anbieten kann. Besonders bei lokalen Dienstleistern entsteht ein überzeugendes Profil häufig aus mehreren Faktoren: Zielgruppe, Erfahrung, Haltung, Arbeitsweise, Kommunikation und Vertrauen. Wichtiger als absolute Einzigartigkeit ist eine klare Positionierung.
Sprich mit guten Kunden und frage, warum sie sich für dein Unternehmen entschieden haben, was sie an der Zusammenarbeit schätzen und weshalb sie dich weiterempfehlen. Vergleiche außerdem deine Arbeitsweise mit anderen Anbietern. Häufig liegen relevante Unterschiede in Dingen, die für dich längst selbstverständlich geworden sind.
Eine Positionierung schränkt vor allem die Kommunikation ein, nicht zwangsläufig das gesamte Geschäft. Du kannst weiterhin unterschiedliche Kunden bedienen, machst aber deutlich, für wen dein Angebot besonders relevant ist. Dadurch fühlen sich passende Kunden schneller angesprochen und können dein Unternehmen besser einordnen.
Über den Autor
Michael Bondzio entwickelt seit über 25 Jahren Markenstrategien, Positionierungen und Kommunikation. Als Texter und Creative Director arbeitete er für internationale Unternehmen und renommierte Kreativagenturen. Seine Arbeit wurde mit mehr als 70 internationalen Kreativ Awards ausgezeichnet.
Mit LOCAL DARLINGS konzentriert er diese Erfahrung auf inhabergeführte Unternehmen, die direkt mit Menschen arbeiten. Er entwickelt klare Profile und überzeugende Auftritte für Unternehmen, die nicht nur gefunden, sondern bewusst gewählt werden wollen.